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By Baltrusch, Ernst (Hgs.)

Cäsar ist die komplexeste und spannendste Gestalt der römischen Antike. Schon zu Lebzeiten als Diktator geschmäht und als Heros und Vollender der Republifciverehrt. Wertschätzung wie Ablehnung ziehen sich durch die 2000 Jahre bis heute. Mittelalterliche Kaiser berufen sich auf jpn. Das Zeitalter der Aufklärung und die Französische Revolution feiern in Theaterstücken und Dichtungen den Tyrannen mord an Cäsar. Napoleon ahmt ihn nach und gebärdet sich als »Neuer Caesar«. Faschismus wie Nationalsozialismus seheflrin ihm ein Vorbild. Die kontroversen Stellungnahmen zu Cäsar verdeutlichen aber vor allem eines: die große Faszination, die von dieser historischen Figur ausgeht. Der Band versammelt wichtige Aufsätze über Cäsar, die in ihrer unterschiedlichen interpretatorischen Haltung ein vielschichtiges Bild der heutigen Cäsarforschung geben.

Ernst Baltrusch, geb. 1956, ist Professor für Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Bei der WBG erschien von ihm »Caesar und Pompeius« in der Reihe »Geschichte kompakt« (2004).

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Wenn es sich wahrscheinlich ma­ chen ließe, daß die Geschichte der Menschheit jetzt von einigen greuel­ vollen Jahrhunderten rein sein würde, wenn Caesar entweder nicht ge­ siegt, oder diesen Sieg weiser und größer benutzt hätte? Davon werden zwar die historischen Sophisten, welche so genau zu wissen wähnen, warum alles Schlechte, was je geschah, notwendig war und durchaus geschehen mußte, nichts hören wollen. Und doch sind dieses nützliche und lehrreiche Fragen und Probleme einer höhern welthistorischen Sitt­ lichkeit und Beurteilung.

Und der Große trat vor seine Seele; er kennt ihn 1 21 22 23 25 26 Κ. Christ: Zum Caesarbild der faschistischen Epoche 45 tiefer und ursprünglicher als die meisten". " In immer neuen Anläufen suchte Weber die angeblichen Gemeinsamkei­ ten Mussolinis und Caesars zu belegen: „Er (sc. Mussolini) ist revolu­ tionär und doch konservativ wie Caesar. Wie dieser ergreift und behält er die Gewalt ... Verantwortlich als Haupt der Regierung, ist er unver­ antwortlich als Haupt der Partei, darin gleich dem römischen Diktator Caesar".

Nach solchem Zwecke und in diesem Geiste handelte er denn auch in Gallien so, daß einige im Senat den Vorschlag machten, ihn den Feinden auszuliefern. Gallien war für ihn freilich nur ein Mittel und Vorbereitung zu andern höhern Zwecken; eine reiche Goldgrube, und eine Kriegsschule für seine Legionen. C) 38 F. Schlegel: Caesar und Alexander Caesar hat den Sturz des alten freien Rom nicht zum Bessern angewandt oder umgestaltet, sondern nur auf das Schlimmere und Schlimmste be­ schleunigt und vorgearbeitet, und andre unwürdigere Welttyrannen ha­ ben, ihm nachfolgend, die Früchte seiner Taten genossen.

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